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Informationen zum Projekt

In der Nacht des 3. Oktober verwüstete Hurrican Matthew Haiti - ein Land, das sich bisher kaum vom Erdbeben im Jahr 2010 erholt hat. Der Wirbelsturm mit Stärke 4 war der stärkste in der Karibik in den letzten zehn Jahren. Durch die Zerstörungen ist die medizinische Versorgung zusammen gebrochen. Ärzte der Welt hilft durch ein Sofortprogramm.

Die Gebiete Grande-Anse, Les Cayes und Jérémie im Südwesten Haitis sind von den Verwüstungen am schwersten betroffen. Die zweite Bürgermeisterin von Les Cayes Maria Claudette Regis Delerme bezeichnet die Situation als „katastrophal“. Ersten offiziellen Angaben zufolge sind mindestens 336 Menschen zu Tode gekommen. Darüber hinaus sind immense Sachschäden entstanden. Der Hurrican löste Überflutungen und Erdrutsche aus, die Häuser und Gebäude wie Krankenhäuser und Schulen zerstörten. Die Brücke von Petit-Goave, einzige Verbindungs- und Kommunikationsachse mit Les Cayes, ist zusammengestürzt, die Hälfte des Südens Haitis ist völlig isoliert.

Ärzte der Welt ist in Les Cayes, in Jérémie und in Grande-Anse vor Ort. Hier arbeiten derzeit 47 Personen in Projekten zur Verbesserung der Mutter-Kind-Gesundheit sowie zur Bekämpfung der Cholera.

Gesundheitssystem vielerorts zusammengebrochen

Die Teams von Ärzte der Welt vor Ort sorgen sich insbesondere um die Auswirkungen auf das Gesundheitssystem, das seit dem Erdbeben 2010 instabil war. Derzeit erfolgt eine erste Bestandsaufnahme - fest steht schon jetzt, dass viele der zahlreichen Gesundheitszentren durch den Hurrican zerstört wurden. Die große Mehrheit der Haitianer hat nur erschwerten Zugang zur Gesundheitsversorgung und in den ländlichen Gebieten gibt es für 60 Prozent der Bevölkerung gar keine Möglichkeit, medizinisch versorgt zu werden.

Gefahr von Epidemien steigt

Durch die Zerstörungen des Hurricans ist ein erneuter und großflächiger Ausbruch von Epidemien wie Cholera im Süden des Landes zu befürchten. Seit 2010 sind Teams von Ärzte der Welt im Einsatz gegen die Cholera aktiv, doch schon vor dem Wirbelsturm verzeichneten die Mitarbeiter einen beunruhigenden Anstieg der Fälle: Gab es 38.000 Cholerafälle im Jahr 2015, so war die Zahl in diesem Jahr auf 50.000 Betroffene angestiegen – die Prognosen für 2016 wurden damit schon im August überschritten.

Ärzte der Welt organisiert Soforthilfe

Das internationale Ärzte der Welt-Netzwerk hat einen Notfalleinsatz in enger Kooperation mit den Gesundheitsbehörden in Haiti eingeleitet. Medikamente und Versorgungsmaterial wurden in die vom Wirbelsturm betroffenen Regionen gebracht. Den Vereinten Nationen zufolge befinden sich 10.000 Schwangere in den verwüsteten Gebieten, deshalb liegt ein Schwerpunkt speziell auf der Mutter-Kind-Versorgung. Angesichts des Epidemierisikos wurden auch die Notfallmaßnahmen zur Cholerabekämpfung verstärkt.

Weitere Hilfsprojekte von Ärzte der Welt - Médecins du Monde Deutschland e.V.

Trägerorganisation des Projekts

Ärzte der Welt - Médecins du Monde Deutschland e.V.

Ärzte der Welt - Médecins du Monde Deutschland e.V.
Register-Nr.: VR 16591

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