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Informationen zum Projekt

Die Green Light Revolution ist ein Bündnis von elf ugandischen Partnerorganisationen der Zukunftsstiftung Entwicklung. Gemeinsam setzen sie ein großangelegtes Vorhaben zur flächendeckenden Aufforstung und dörflichen Entwicklung um - für die Lebensgrundlage der Kleinbauernfamilien und gegen den fortschreitenden Klimawandel. Die erste Projektphase der Green Light Revolution ist bereits sehr erfolgreich abgeschlossen. 2.663 Kleinbauernfamilien und 2.179 Schulkinder wurden im organischen Landbau ausgebildet. In der nächsten Phase stehen jetzt besonders Jugendliche und junge Erwachsene im Fokus.


Zum Hintergrund


48% der Menschen in Uganda sind jünger als 15 Jahre. Und: in Uganda leben mehr als 80% der Bevölkerung von der Landwirtschaft. Der Klimawandel gefährdet die Lebensperspektiven dieser jungen Menschen. Studien zeigen, dass Uganda zwischen 1990 und 2010 jedes Jahr ca. 88.150 Hektar Wald verloren hat. Insgesamt sind das 31,7% des Waldbestandes (FAO, 2010). Und die Rodung geht weiter. Uganda lag in einem ostafrikanischen tropischen Mikroklima dank Viktoriasee und Dschungel. Dieses Mikroklima geht verloren. Das hat für die gesamte Region fatale Auswirkungen. In Uganda leben etwa 82% der Menschen direkt oder indirekt von der Landwirtschaft. 85% von ihnen sind Kleinbäuer*innen mit einem Landbesitz unter fünf Acres. Es ist Regenwasser-basierte Landwirtschaft, Bewässerungssysteme sind kaum vorhanden. Ihre Energieversorgung besteht zu über 90% aus Holzverbrennung, vor allem zum Kochen. Aufgrund des Klimawandels verändern sich Regenzeiten und -muster. Die Regenzeit, die früher zweimal pro Jahr eintrat, ist unzuverlässig geworden: Entweder es regnet gar nicht – mit der Folge, dass die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern keine Ernten haben und ihr Saatgut verlieren – oder es flutet, wodurch Humus abgetragen und die Ernte verloren geht, wenn die kleinen Felder nicht ausreichend konturiert, Wassergräben gezogen und durch Baumreihen und Hecken geschützt sind. D.h., für die Kleinbauernfamilien wird es immer schwieriger, von ihrem Anbau leben zu können.
Projektziel

 

Projektziele


Ziel ist die Bewahrung der Biodiversität sowie die Anpassung an den Klimawandel durch intensive integrale Aufforstung, Förderung der nachhaltigen Forstwirtschaft und des ökologischen Landbaus in dörflichen Gemeinden Zentral-Ugandas. Kleinbäuer*innen, die von Armut besonders betroffen und von negativen Effekten des Klimawandels in ihrer Existenz bedroht sind, werden in organischem Landbau und Agroforstwirtschaft ausgebildet und setzen selbst die Maßnahmen zu Wiederaufforstung und Klimaschutz um. Sie verbessern den Lebensstandard ihrer Gemeinschaften durch ökologisch nachhaltige, biodiversitätsfördernde und ökonomisch tragfähige landwirtschaftliche Anbaumethoden. In der zweiten Projektphase sollen insbesondere die Komponenten Vermarktung und Weiterverarbeitung gestärkt werden und Perspektiven für Jugendliche und junge Erwachsene geschaffen werden. In Gruppen werden die jungen Menschen erst an die Weiterverarbeitung von Produkten herangeführt, um ihnen zu zeigen, dass die Landwirtschaft auch für sie zukunftsträchtig ist und landwirtschaftliche Produkte entlang der Wertschöpfungskette gebraucht werden. Gleichzeitig werden Kleinbauernfamilien dabei unterstützt, ihre Versorgungslage durch Vermarktung eigener organischer Produkte zu verbessern.


Komponenten u.a.


• Ausbildung von 4.850 marginalisierten Kleinbauernfamilien in nachhaltigen landwirtschaftlichen Methoden
• Aufbau von Lernstätten zur Kompetenzentwicklung von mind. 625 Jugendlichen und jungen Erwachsenen
• Aufbau von Wertschöpfungsketten und einer Kooperative für gemeinschaftliche Marketingstrategien von organischen Erzeugnissen
• Gemeinsame Spar- und Leihzirkel innerhalb der Kooperativenbildung
• Schaffung von Startkapital für die Jungunternehmer*innen, um Verarbeitungs- oder Vermarktungsinitiativen zu realisieren
• Verbesserung der Wasserversorgung durch Wassertanks, Schutz von Quellen und Brunnen sowie Regenwassersammelbecken
• Verbreitung von diversifiziertem organischen Anbau sowie nachhaltiger und verantwortungsvoller Nutzung von Natur und Umwelt durch Wiederaufforstungsmaßnahmen und Emissions-sparender Techniken
• Stärkung der Selbstständigkeit, Verantwortung und Zusammenarbeit durch Schaffung von dauerhaften und nachhaltigen Strukturen

Das  Projekt der Green Light Revolution hat eine Laufzeit von vier Jahren (2019-2022) und einen Förderumfang von 1,27 Mio. Euro.

Weitere Hilfsprojekte von GLS Zukunftsstiftung Entwicklung

Trägerorganisation des Projekts

GLS Zukunftsstiftung Entwicklung

GLS Zukunftsstiftung Entwicklung
Register-Nr.: 892 Bochum

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