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Informationen zum Projekt

Die Buschleute sind die indigenen Völker des südlichen Afrikas. Sie sind einem Genozid ausgesetzt, den die Welt zu ignorieren scheint: Bevölkerten sie einst das ganze südliche Afrika, so leben heute nur noch 100.000 von ihnen. Viele verloren ihr Land an Weiße oder Bantu Siedler.

Botswanas Regierung nimmt Buschleute ins Visier.
Die Buschleute, Survival und viele weitere Beobachter glauben, dass die Buschleute von ihrem angestammten Land vertrieben wurden, weil es reich an Diamanten ist. Die Unterbrechung der Wasserversorgung ist eine der Methoden, die die Regierung von Botswana benutzt, um die Buschleute an ihrer Rückkehr in das Central Kalahari Game Reserve (CKGR) zu hindern. Die Buschleute aus dem Central Kalahari Game Reserve wurden in einer Welle von Verfolgungen durch die Regierung Botswanas von ihrem angestammten Land vertrieben. 2002 brachten die Buschleute die botswanische Regierung vor Gericht. Sie forderten, dass das Gericht ihre Vertreibung als illegal erklärte. Aufgrund prozeduraler Verzögerungen begannen die Anhörungen erst 2004. Obwohl die Buschleute die ärmsten Einwohner Botswanas sind, wurde der Prozess der längste und teuerste in der Geschichte Botswanas.
Am 13. Dezember 2006 errangen die Buschleute einen historischen Sieg, als der Oberste Gerichtshof von Botswana entschied, dass die Vertreibung der Buschleute „unrechtmäßig und verfassungswidrig“ sei und, dass die Buschleute das Recht haben, innerhalb des Reservats auf ihrem angestammten Land zu leben.

Doch seit 2008 verweigert die Regierung den Buschleuten den Zugang zu ihrem Wasserloch im CKGR und hindert die Buschleute so daran, in ihre Heimat zurückzukehren. Noch immer siechen Hunderte in Umsiedlungslagern dahin und sind nicht in der Lage oder zu verängstigt, um nach Hause zurückzukehren. Außerdem wurden immer wieder, zuletzt im Juli 2009, Buschleute von der Regierung festgenommen, weil sie ohne Jagderlaubnis im Reservat jagen. Seit 2001 hat die botswanische Regierung keine einzige Jagderlaubnis mehr im Reservat bewilligt, obwohl der Oberste Gerichtshof ein Jagdverbot für gesetztes-und verfassungswidrig erklärt hat. Mindestens 75 Buschleute haben einen Antrag auf Jagderlaubnis gestellt.
Da die Regierung den Beschluss des Obersten Gerichtshofes größtenteils ignoriert und den Buschleuten weiterhin der Zugang zu Wasser verwehrt wird und sie sich außerdem weigert ihnen Jagdlizenzen auszustellen, sind die Buschleute auf unsere Unterstützung angewiesen. Helfen Sie mit!

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Survival International Deutschland

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Register-Nr.: VR 24890 B

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