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Informationen zum Projekt

Als Dreijährige entführt und versklavt

Zu jung, um versklavt zu werden? Akuol Garang Deng war 3 Jahre alt, als sie von arabischen Milizen in den Norden des Sudans verschleppt wurde. 15 Jahre lang musste sie als Sklavin einer großen Familie dienen. Zudem wurde sie zwangsverheiratet. Akuol ist dankbar, dass sie nun als freier Mensch wieder im Südsudan leben kann.
Selbst wenn die Entführung mehr als 15 Jahre her ist und sie damals noch ein Kleinkind war, hat Akuol erstaunlich gute Erinnerungen an den fatalen Tag. Sie war auf dem Weg zu ihrer Großmutter, als sie zwischen die Fronten der Sudanesischen Befreiungsarmee und arabischen Milizen geriet. Das kleine Mädchen wurde von den Arabern gekidnappt und zusammen mit anderen gefangenen Dinkas in den Norden des Sudans verschleppt.
Dort wurde das unschuldige Mädchen an den arabischen Bauern Hessian Ahmed verkauft. Zwei Frauen mit insgesamt zehn Kindern bildeten seine Großfamilie. Rücksicht auf ihr zartes Alter konnte Akuol nicht erwarten. Ständig musste sie das Haus putzen. Als sie heranwuchs, wurden ihr weitere schwere Arbeiten zugeteilt. Hessian und seine Familienangehörigen demütigten die junge Sklavin bei jeder Gelegenheit. „Häufig beschimpften sie mich mit ‚Sklavin‘ oder ‚Jiengi‘ (Neger). Auch zwangen sie mich, Muslimin zu werden.“ Doch damit nicht genug: Der rücksichtslose Sklavenhalter nötigte Akuol, einen alten Mann namens Mohammed zu heiraten, der sie missbrauchte. Die Flucht aus dieser schrecklichen Situation gelang Akuol durch die Begegnung mit dem Sklavenbefreier Adam und erfolgte Hals über Kopf.
Seit dem 25. Juni 2016 ist Akuol Garang Deng ein freier Mensch. Dafür ist Akuol CSI unendlich dankbar. Die durch CSI befreite Akuol frohlockt: „Ich bin überglücklich, dass ich wieder im Südsudan bin.“ Akuol hofft immer noch, dass sie hier Verwandte finden wird. CSI hat ihr einen Startsack und eine lebende Ziege gegeben und arbeitet mit örtlichen Kirchgemeinden zusammen, um durch die Entführungen auseinandergerissenen Familien wieder zu vereinigen.

Mit Ihrer Spende können Sie weiteren Sklaven ein Leben in Freiheit ermöglichen:

EUR 40.- CSI-Startsack zum Neuanfang
EUR 50.- Lebende Mutterziege als Lebensversicherung für einen befreiten Sklaven
EUR 70.- 50 kg Hirsegetreide
 

Weitere Hilfsprojekte von CSI Deutschland gGmbH Christian Solidarity International

Trägerorganisation des Projekts

CSI Deutschland gGmbH Christian Solidarity International

CSI Deutschland gGmbH Christian Solidarity International
Register-Nr.: HRB 126570

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