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Informationen zum Projekt

Die negativen Auswirkungen des Klimawandels zeigen sich ausgerechnet in den Regionen auf dem Globus besonders stark, die ohnehin zu den ärmsten zählen. So zum Beispiel in Bolivien, einem Land in dem zwei Drittel der überwiegend indigenen Bevölkerung unter der Armutsgrenze leben: Hier trifft es besonders die Bauern, die von dem leben müssen, was der Boden hergibt.

In den vergangenen Jahre nahmen die Klimaphänomene El Niño und El Niña deutlich zu, immer häufiger kommt es Extremwetter-Ereignissen, der Regen fällt entweder zu heftig oder zu schwach. Die Folge sind Dürreperioden und Überschwemmungen, von denen vor allem die Bewohner/innen der Höhenlagen durch Ernteausfälle und Nahrungsmittelknappheit betroffen sind.

Die Caritas Bolivien hat daher mit Unterstützung von Caritas international ein Katastrophenpräventions-Projekt gestartet, in dem die Bauern Lösungen für sich entwickeln können, mit denen sie gegen die veränderten Umweltbedingungen gewappnet sind.

Die Mitarbeitenden der Caritas setzen bei ihrem Projekt ganz auf die Bewohner der begünstigten Gemeinden. Zusammen mit dem Projektkoordinator, der für die Dauer des Projekts ihr ständiger Ansprechpartner ist, suchen sie selbst Auswege aus der Misere. Hierzu werden in einem ersten Schritt die schwerwiegendsten Probleme und Gefahrenquellen identifiziert. Anschließend werden gemeinsam mit den Menschen technische Lösungen in Angriff genommen. Hierzu gehören der Bau von Wasserkanälen und Zisternen zur effektiveren Nutzung des mitunter knappen Regens und Dämme gegen drohende Überschwemmungen. Zudem wird die Selbstorganisation der Dörfer gestärkt, um beispielsweise durch eine selbstverwaltete Grundversorgung im Gesundheitswesen wenigstens minimale Grundbedürfnisse zu erfüllen und im Notfall besser reagieren zu können.

In einem dritten Schritt leistet das Projekt schließlich klassische Katastrophenpräventionsarbeit. Die Bewohner bauen mit Hilfe von Funkgeräten ein Frühwarnsystem auf, um benachbarte Dörfer bei drohenden Naturkatastrophen warnen zu können. Diese Schritte zur Vorsorge gegen Überschwemmungen, Trockenheit und andere Gefahren bilden ein vorbildliches Modell, das von Dörfern in weiteren Regionen Bolviens kopiert wird und trägt so dazu bei, besonders bedrohte Dörfer vor künftigen Gefahren zu schützen.

Weitere Hilfsprojekte von Deutscher Caritasverband e. V., Caritas international

Trägerorganisation des Projekts

Deutscher Caritasverband e. V., Caritas international

Deutscher Caritasverband e. V., Caritas international
Register-Nr.: Freiburg, VR 570

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