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Informationen zum Projekt

Eine grausame Tradition aus dem Mittelalter ist selbst im 21. Jahrhundert noch nicht abgeschafft worden!

Project Blue Sea setzt sich vehement gegen das Walschlachten auf den zu Dänemark gehörenden Färöer - Inseln ein. Pilotwale (Grindwale / lat. Globicephala melas), welche an den zwischen Schottland und Island gelegenen Färöer-Inseln vorbeiziehen, werden mit Motorbooten in flache Buchten getrieben und dort auf eine grausame, barbarische Art umgebracht. Man jagt nicht einzelne Tiere, sondern komplette Familienverbände, sogenannte "Schulen". Sind die Wale und die mit ihnen ziehenden Delfine in die Bucht getrieben, so versperren die Boote den Tieren den Weg zurück ins offene Meer und treiben sie immer näher an den Strand. Im flachen Wasser fallen die Bewohner der Inseln mit langen Messern und Haken (Gaffs) über die Wale her. Die gesamte Gruppe wird getötet! Der Todeskampf der Wale dauert lange und ist sehr qualvoll.

Die etwa 45.000 Bewohner der dänischen Färöer-Inseln erfreuen sich des selben Luxus, wie er im restlichen Europa Standard ist, wobei sie die Lebensmittel in erster Linie importieren und wirtschaftlich auf den Export von Fisch und Fischprodukten angewiesen sind. Dänemark könnte für die Einstellung der Waljagd sorgen. Statt dessen unterstützt die dänische Regierung den Haushalt der Färinger mit ca. 1 Milliarde Dänischen Kronen pro Jahr (ca. 140 Millionen Euro). Dies bedeutet eine pro Kopf Subvention von über 3000 Euro jährlich. Lange schon warnt das zuständige Gesundheitsministerium vor dem Verzehr von Walfleisch. Das Fleisch der Meeressäuger ist stark mit verschiedenen Schwermetallen und Pestiziden belastet. Es gibt Studien, welche belegen, dass Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft Walfleisch verzehrt haben, Verhaltens- und Lernstörungen aufweisen.

Bei der Jagd gibt keine festen Quoten. Man tötet so viele Wale, wie man bekommen kann. Nach Angaben des Fischereiministeriums der Färöer- Inseln, hat man es in nur einem Jahr geschafft, 4325 Wale zu töten. Im Durchschnitt werden jedes Jahr ca. 1300 Tiere getötet. Allerdings werden wohl mehr Wale erlegt, als in den offiziellen Statistiken auftauchen. Mitarbeiter von Project Blue Sea fanden bei ihren Recherchen auf den Färöer - Inseln in der Bucht von Hvannasund im Nordosten der Inseln den halb verwesten Schädel eines einzelnen Wales. Aufgrund dessen kann man davon ausgehen, dass auch einzelne Tiere gejagt werden, wenn man sie auffindet. Hierbei ist es sehr unwahrscheinlich, dass diese einzeln getöteten Wale in den offiziellen Fangstatistiken auftauchen. Diese Vermutung bestätigten auch Einheimische.

Die dänische Kriegsmarine schützt die färöischen Gewässer vor illegal operierenden Fischtrawlern aus dem Ausland. Wenn man jedoch die dänische Regierung mit der Färinger Waljagd konfrontiert, verweist diese auf den besonderen Status der Inseln und deren Selbstverwaltung in inneren Angelegenheiten. Der Pilotwalfang fand früher auch in Portugal, Island, Kanada und auf den Shetland -Inseln in ähnlicher Grausamkeit statt. All diese Länder haben sich aber von der blutigen Tradition verabschiedet. Die Bewohner der dänischen Färöer-Inseln wollen dies jedoch nicht!

Project Blue Sea kämpft dafür, dass das Gemetzel endgültig gestoppt wird. Die Färinger fordern zu Recht von den westlichen Industrienationen weniger Schadstoffeinleitungen und einen besseren Schutz der Meere. Den Schutz der Bewohner der selben Meere dagegen sehen sie nicht ein. Die Walmörder der dänischen Inseln ignorieren den Wunsch der vielen Bürger der EU, die Waljagd einzustellen, sind aber empört, wenn dieselben Menschen den Fisch der Färinger nicht mehr kaufen wollen. Das ARD Skandinavienstudio bestätigte uns, dass der Walfang der Färinger in der dänischen Bevölkerung auf Unverständnis stößt. Mit Überschriften, wie etwa: "Wikinger im Blutrausch" oder "Der höchste Ausdruck menschlicher Verachtung für die Natur" wurde in der Vergangenheit von vielen Print/- als auch audiovisuellen Medien über die Jagd auf Pilotwale auf den Färöer-Inseln berichtet.


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Project Blue Sea e.V.
Register-Nr.: 20549

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