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Informationen zum Projekt

„It has become a landmark in the area!“ Stolz führen mich Saraswati Mondal und Raju Das im November 2006 durch ihr Projektzentrum. Viel hat sich seit meinem letzten Besuch1) bei Ektagram Vikas Samiti (EVS) im Februar 2006 verändert: wo vor einem dreiviertel Jahr eine Baustelle war, steht nun ein solides zweistöckiges Trainingszentrum, dessen Bau von der Indienhilfe finanziert wurde. Als wir in den großen Raum treten, schallt uns ein vielstimmiges „Good morning“ entgegen. Es sind die etwa 120 Kinder aus den umliegenden Dörfern der abgelegenen Dschungelregion, die morgens vor dem Besuch der Regierungsschule zum Nachhilfeunterricht hierher kommen. Die Kinder sind alle „first generation learners“, d. h. ihre Eltern sind Analphabeten und können ihnen nicht bei den Hausaufgaben helfen. Für diese Kinder ist das Risiko besonders hoch, dass sie die Schule vorzeitig ohne Abschluss abbrechen und in die Kinderarbeit abrutschen. Durch den Besuch des Nachhilfezentrums von EVS erhalten sie die notwendige Unterstützung, um dem (oftmals sehr schlechten) Unterricht in den Regierungsschulen folgen zu können. Die Nachhilfe-Lehrer sind engagierte junge Männer mit höherem Schulabschluss aus dem Dorf. Bei der Aus- und Fortbildung dieser Lehrer arbeitet EVS mit zwei anderen Indienhilfe-Partnerorganisationen zusammen (Swanirvar und Service Center), die die jungen Lehrer in didaktischen Methoden schulen.

Die Erforschung, Bewahrung und Anwendung traditioneller Heilpflanzen und die Verbesserung des Gesundheitszustands und der wirtschaftlichen Situation der Adivasi waren die ursprünglichen Anliegen von EVS. Vor mehreren Jahren begann die Indienhilfe die Zusammenarbeit mit der kleinen Organisation und unterstützte zunächst die Anschaffung einfacher Verarbeitungsmaschinen und den Anbau seltener Heilpflanzen. Die Gesundheitsstation sowie die monatlichen Sprechstunden von Saraswati und Raju an acht weiteren Standorten in Westbengalen tragen sich selbst.

Auch das Thema Kinderarbeit griffen die engagierten Mitarbeiter von EVS nach ihrer Teilnahme am Workshop „Combat Child Labour – Call for Child Rights“ im August 2006 sofort auf. Eine erste Untersuchung zur Situation in ihrem Projektgebiet ergab, dass viele Kinder zwischen 12 und 14 Jahren aus den Dörfern zur Arbeit nach Delhi, Mumbai und Rajasthan verschleppt werden. Die Eltern, die oftmals nicht wissen, welchen Gefahren ihre Kinder dort ausgesetzt sind (Zwangsarbeit, Kinderhandel, Kinderprostitution), sollen in diesem Jahr durch bewusstseinsbildende Maßnahmen über Kinderarbeit und die Wichtigkeit von Bildung informiert werden.
 

Weitere Hilfsprojekte von Indienhilfe e.V.

Trägerorganisation des Projekts

Indienhilfe e.V.

Indienhilfe e.V.
Register-Nr.: 652

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