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Informationen zum Projekt

Ein geistig behindertes Kind zu haben ist in Ägypten wie im gesamten Nahen Osten häufig noch immer ein gesellschaftliches Stigma, viele Tabus prägen den Umgang und die Akzeptanz behinderter Menschen. Vor allem in ärmeren Bevölkerungsschichten, die kaum Zugang zu Bildung haben, gibt es gegenüber Behinderten und ihren Familien Vorbehalte. Für die Kinder gibt es in der Regel fast keine Förderung - auch, weil es viel zu wenig spezialisiertes Fachpersonal für die Behinderten-Einrichtungen gibt. Förderung und Unterstützung von Menschen mit Behinderung leisten fast ausschließlich einige wenige nichtstaatliche Organisationen.

Zu diesen Organisationen gehört SETI (Support Education Training for Inclusion). Seit Ende der 1980er Jahre unterstützt es geistig behinderte Kinder und ihre Familien. Vorrangiges Ziel der Arbeit ist es, die Lebenssituation behinderter Kinder und Jugendlicher durch die Unterstützung ihrer Familien zu verbessern. In Ägypten haben lediglich zwei bis drei Prozent der Kinder und Jugendlichen mit Behinderung Zugang zu Rehabilitationszentren oder anderen Einrichtungen für Behinderte. Der Grundgedanke des Projekts ist entsprechend dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe der Aufbau eines ganzen Förderungssystems, das sowohl die Eltern, das nähere Umfeld, wie auch Fachleute und Freiwillige einschließt. Unterstützt wird SETI hierbei von Caritas international.

Der Fokus liegt dabei auf den Eltern des behinderten Kindes. Das Fachpersonal und Freiwillige der Organisation SETI stehen ihnen zur Seite, indem sie ihnen das nötige Grundwissen zur Betreuung, Versorgung und Förderung der Kinder vermitteln und sie in einem zweiten Schritt bei der Organisation von Selbsthilfegruppen unterstützen. Auf diese Weise werden die Eltern in die Lage versetzt, die Förderung ihrer Kinder selbst in die Hand zu nehmen und das erworbene Wissen darüber hinaus an Familien weiterzugeben, die nicht an den Programmen teilnehmen können.

Weitere Schwerpunkte von SETI liegen auf der beruflichen Bildung von Menschen mit Behinderung. Junge Erwachsene mit Behinderung sollen die Chance bekommen, weitestgehend unabhängig zu werden und ein selbstbestimmtes und produktives Leben zu führen. Auch die Frühförderung von geistig behinderten Kleinkindern gehört zum Programm von SETI. Mit Hilfe von Früherkennung sowie medizinischer und psychologischer Betreuung soll die geistige Entwicklung der Kinder gefördert werden.

SETI ist landesweit als Fachorganisation der Behindertenarbeit anerkannt und wird von anderen Hilfsorganisationen sowie von staatlichen Einrichtungen zu Rate gezogen. Als weit über die Landesgrenzen anerkanntes Institut arbeitet SETI auch in der Ausbildung von Fachpersonal. SETI steht zudem in intensivem Austausch mit "Lifegate", einer Organisation für Behindertenarbeit in Palästina. Durch den Fachaustausch wurden Anregungen und Impulse für die Arbeit in Palästina übernommen. Der Fachaustausch soll in Zukunft auch mit weiteren Partnern in Ländern des Nahen Ostens intensiviert werden.

Weitere Hilfsprojekte von Deutscher Caritasverband e. V., Caritas international

Trägerorganisation des Projekts

Deutscher Caritasverband e. V., Caritas international

Deutscher Caritasverband e. V., Caritas international
Register-Nr.: Freiburg, VR 570

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