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Informationen zum Projekt

Kartoffeln, Kartoffeln, Kartoffeln – jeden Tag gab es das gleiche Kartoffel-Curry im Rahmen des staatlich geförderten Mittagessens für die Grundschulkinder im Dorf Fulboni. Eingeführt wurde das staatliche Mittagessen eigentlich, um die Ernährungssituation der Kinder zu verbessern, doch viele Kinder verweigerten nach kurzer Zeit das eintönige Essen. Hinduram Hembrom, der dörfliche Entwicklungsarbeiter, erkannte das Problem und schlug den Schulbehörden die Anlage eines Küchengartens auf dem Schulgelände vor. Gemeinsam mit den Dorfbewohnern war schnell ein kleiner Gemüsegarten angelegt, dessen Ernte seither für das Schulessen verwendet wird. „Nun bekommen die Kinder ein abwechslungsreiches Mittagessen, und von dem gesparten Geld können wir den Kindern gelegentlich Fleisch, Fisch oder ein Ei vorsetzen.“ freut sich Schulleiterin Suparna Giri. Gleichzeitig werden die Kinder in die Gartenarbeiten einbezogen und können mit diesem Wissen auch zu Hause einen eigenen Küchengarten anlegen.

Die Verbesserung der Ernährungssituation ist nur eine Komponente des ganzheitlichen kinderzentrierten Dorfentwicklungsprojekts im West Midnapur Distrikt, das wir seit 2016 mit unserem neuen Partner Kajla Jana Kalyan Samity (KJKS) weiterführen. In 23 Adivasi-Dörfern, in denen vor allem Santhals und die besonders benachteiligten Lodhas leben, setzen sich die dörflichen Entwicklungsarbeiter für das Wohl der Kinder von 0 bis 18 Jahren ein und haben dabei Bildung, Gesundheit, Ernährung, Rechte und Würde, d.h. Maßnahmen zur Armutsbekämpfung, im Blick. Die 2.700 schulpflichtigen Kinder bekommen in den Nachhilfezentren Unterstützung bei den Hausaufgaben. Durch den engen Kontakt der Entwicklungsarbeiter zu den Lehrkräften werden schulische Probleme schnell erkannt und Schulschwänzer zum weiteren Schulbesuch motiviert. Für die Kleinsten von 0 bis 6 Jahren hat die indische Regierung sogenannte ICDS-Zentren eingerichtet, in denen neben der Vorschulförderung die Ernährungssituation der Kinder im Mittelpunkt steht. Letztes Jahr hat KJKS an den ersten sechs Standorten die ICDS-Zentren zu Modell-Zentren ausgebaut, in denen ein kleinkinderfreundliches Umfeld (z.B. durch farbige Bilder und Schautafeln an den Wänden, saubere Böden etc.) herrscht und wo die Kinder das staatliche Mittagessen vor Ort zu sich nehmen. Schwangere werden dort bezüglich ihrer Ernährung während Schwangerschaft und Stillzeit, sowie der Vorteile einer medizinisch begleiteten und staatlich finanzierten Klinikgeburt beraten.

Wichtiges Anliegen all unserer Projektpartner ist es, die Dorfbewohner bei der Durchsetzung ihrer Rechte zu unterstützen und die staatlichen Programme zur Armutsbekämpfung zur Anwendung zu bringen: Dadurch wird jeder überwiesene Euro multipliziert!

Weitere Hilfsprojekte von Indienhilfe e.V.

Trägerorganisation des Projekts

Indienhilfe e.V.

Indienhilfe e.V.
Register-Nr.: 652

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