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Die Satzung des Aktion HelpDirect e.V.

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

(1) Der Verein führt den Namen Aktion HelpDirect. Nach seiner Eintragung in das Vereinsregister führt der Verein zusätzlich zum Namen den Zusatz e.V.

(2) Der Verein hat seinen Sitz in Bonn-Alfter.

(3) Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zwecke des Vereins; Zuwendungen; Anfall bei Auflösung

(1) Hauptzweck des Vereins ist die Förderung der Volksbildung durch Herstellung und Vorhaltung einer Informationsplattform im Internet, die die    Bevölkerung über humanitäre Projekte, Umwelt- und Tierschutz und die dazugehörigen steuerbegünstigten Organisationen und Körperschaften des öffentlichen Rechts informiert. Dabei kann die über den Verein geführte Informationsplattform die Homepage einzelner steuerbegünstigter Organisationen und Körperschaften des öffentlichen Rechts anwählen. Der Verein bezweckt in diesem Zusammenhang auch mit einem möglichst hohen Grad an Transparenz steuer-begünstigte Organisationen zu präsentieren und spendenwilligen Personen dabei die Auswahl darüber zu er­leichtern, bei welcher Hilfsorganisation die beabsichtigte Spende nach der subjektiven Einschätzung des Spenders die maximal gewollte Wirkung er­zeugt.

(2) Weitere Zwecke des Vereins sind:
-
die Förderung mildtätiger Zwecke
- die Förderung der Entwicklungshilfe
- die Förderung der Gesundheitsführsorge
- die Förderung von Forschung, Bildung und Erziehung
- die Förderung des Wohlfahrtswesen
- die Förderung der Jugend- und Altenhilfe
- die Förderung der amtlich anerkannten Verbände der freien Wohlfahrtspflege, ihrer Unterverbände und ihrer angeschlossenen Einrichtungen und Anstalten
- die Förderung der Hilfe für politisch, rassisch oder religiös Verfolgte, für Flüchtlinge, Vertriebene, Aussiedler, Kriegs-opfer, Kriegshinterbliebene
- die Förderung von Behinderten
- die Förderung des Natur- und Umweltschutzes
- die Förderung des Tierschutzes

Zur Verwirklichung dieser Zwecke kann der Verein zu eigenen Spendenaktionen für bestimmte Schwerpunktthemen aufrufen und die eingehenden Spenden über das Vereinskonto sammeln und ausgewählten Organisationen im In- und Ausland zukommen lassen. Etwaige hierfür anfallende Verwaltungsaufwendungen können gegebenenfalls von den Spenden im üblichen Rahmen abgezogen werden.

(3) Der Verein kann neben seiner Vereinsform zusätzlich regionale oder internationale HelpDirect-Clubs gründen. Diese Clubs obliegen der Vereinssatzung. Ziel dieser Clubs besteht darin, regionale Strukturen zur Unterstützung der Vereinsziele auf- und auszubauen.

(4) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

(5) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.

(6) Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke ver­wendet werden.

(7) Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Ver­eins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begün­stigt werden.

(8) Bei Auflösung des Vereins oder einem Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Bundesstadt Bonn, die die Mittel wiederum ausschließlich und unmittelbar für die Unterstützung von Personen, die im Sinne von § 53 AO 1977 wegen bedürftig sind, zu verwenden hat.

(9) Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig.

(10) Jeder Beschluss über die Änderung der Satzung ist vor dessen Anmeldung beim Registergericht dem zuständigen Finanzamt vorzulegen.

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft, Mitgliedschaftsarten

(1) Mitglied des Vereins können volljährige natürliche Personen sowie juristische Personen werden. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag, der durch mindestens zwei ordentliche Mitglieder des Vereins schriftlich befürwortet werden muss, entscheidet der Vorstand nach freiem Ermessen. Bei Ablehnung eines Aufnahmeantrages ist der Vorstand nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe hierfür mitzuteilen. Die Aufnahme in den Verein ist vollzogen, sobald dem Antragsteller eine vom Vorstand unterzeichnete schriftliche Mitgliedschaftserklärung zugegangen ist.

(2) Der Verein hat ordentliche Mitglieder, fördernde Mitglieder sowie Ehrenmitglieder.

a. Die ordentliche Mitgliedschaft können nur volljährige natürliche Personen erlangen.

b. Fördernde Mitglieder sind solche natürliche oder juristische Personen, die die Ziele des Vereins durch finanzielle Zuwendungen unterstützen wollen, ohne die Position eines ordentlichen Mitgliedes wahrnehmen zu wollen oder zu können. Fördernde Mitglieder haben kein Recht zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung.

c. Ehrenmitglieder werden auf Vorschlag des Vorstandes durch mehrheitlichen Beschluss der Mitgliederversammlung bestimmt.

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Ausschluss, Streichung von der Mitgliederliste oder durch Austritt aus dem Verein.

(2) Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Der Austritt kann nur zum Ende eines Kalenderjahres erklärt werden und muss unter Beachtung einer Frist von mindestens 2 Kalendermonaten dem Vorstand zugegangen sein. Zur Einhaltung der Frist ist es ausreichend, wenn die Austrittserklärung einem Mitglied des Vorstandes zugegangen ist.

(3) Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen oder von Umlagen im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, wenn nach der Absendung der zweiten Mahnung zwei Monate verstrichen sind und in dieser Mah­nung die Streichung angedroht wurde. Der Beschluss des Vorstandes über die Streichung soll dem Mitglied mitgeteilt werden. Die Verpflichtung zur Zahlung des rückständigen Beitrages bleibt von der Streichung unberührt.

(4) Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt hat. Vor der Beschlussfassung muss der Vorstand dem Mitglied Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme geben. Der Beschluss des Vorstandes ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied zuzusenden. Gegen den Beschluss kann das Mitglied Berufung an die Mitgliederversammlung einlegen. Die Berufung ist wirksam eingelegt, wenn sie innerhalb eines Monats nach Zugang des Beschlusses über den Ausschluss bei einem Mitglied des Vorstandes eingegangen ist. Der Vorstand hat binnen eines Monats nach fristgerechtem Eingang der Berufung eine Mitgliederversammlung einzuberufen, die abschließend über den Ausschluss entscheidet. Beschließt die Mitgliederversammlung mehrheitlich den Ausschluss, so hat der Vorstand das Beschlussergebnis dem auszu­schließenden Mitglied mitzuteilen. Mit Zugang der Mitteilung ist die Mitgliedschaft des Betroffenen beendet.

§ 5 Mitgliedsbeiträge

(1) Die ordentlichen Mitglieder haben einen Jahresbeitrag zu entrichten. Die­ser ist innerhalb von 14 Tagen nach Eintritt in den Verein, im übrigen jeweils am 15. Januar eines Kalenderjahres für dieses Kalenderjahr zur Zahlung fällig.

(2) Zur Finanzierung besonderer Vorhaben oder zur Beseitigung finanzieller Schwierigkeiten des Vereins können neben dem Jahresbeitrag Umlagen erhoben werden.

(3) Die Höhe der Aufnahmegebühren, Jahresbeiträge und Umlagen werden von der Mitgliederversammlung durch Mehrheitsbeschluss festgesetzt.

(4) Der Vorstand kann in geeigneten Fällen Gebühren, Beiträge und Umlagen ganz oder teilweise erlassen oder stunden, insbesondere gegenüber ordentlichen Mitgliedern, die im überdurchschnittlichem Maße an der Errei­chung der Vereinsziele mitarbeiten.

§ 6 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind

a. der Vorstand
b. die Mitgliederversammlung

§ 7 Vorstand

(1) Der Vorstand besteht mindestens aus dem Vorsitzenden, der u.a. für die Pressearbeit verantwortlich ist und dem stellvertretenden Vorsitzenden.

(2) Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Der Vorstandsvorsitzende vertritt den Verein allein. Im Übrigen wird der Verein durch jeweils mindestens zwei Mitglieder des Vorstandes vertreten.

(3) Für Rechtsgeschäfte, die den Verein mit einem Betrag von 10.000,00 € oder mehr verpflichten, ist im Innenverhältnis die Zustimmung des gesamten Vorstandes erforderlich.

(4) Der Vorstand haftet nur für vorsätzliches oder grob fahrlässiges Handeln.

(5) Der Vorsitzende des Vorstands ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

§ 8 Zuständigkeit des Vorstandes

Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten zuständig, soweit diese nicht durch die Satzung oder das Gesetz einem anderen Organ des Vereins zugewiesen ist. Der Vorstand hat insbesondere folgende Aufgaben:

a. Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung

b. Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung

c. Vorbereiten des Haushaltsplanes, Erstellung der Buchführung und des Jahresabschlusses, Erstellung eines Jahresberichts, Veranlassung der Prüfung der ordnungsgemäß geführten Buchhaltung durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer; Einrichtung einer Geschäftsstelle;

d. Beschlussfassung über die Aufnahme von Mitgliedern

e. Festlegung der Hilfsorganisationen, die in der Datenbank des Vereins aufgenommen werden

f. Ansprechpartner für die Medien zur Festlegung bestimmter Spendenaktionen und deren Unterstützung durch HelpDirect.org

g. Der internationale Ausbau des Internet-Dienstes

h. Akquisition zusätzlicher Fördermitglieder

i. Festlegung der aktuellen Schwerpunktthemen

j. Ansprechpartner für alle strategischen Partnerschaften, die den Ver¬ein mit Sachleistungen unterstützen wie Provider, Software, Marketingunterstützung

k. Alle Aufgaben, die den Sinn und Zweck des Vereins unterstützen.

§ 9 Wahl und Amtsdauer des Vorstandes

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von fünf Jahren -gerechnet von der Wahl an - gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstands im Amt. Die Wiederwahl ist zulässig. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen.

Scheidet ein Vorstandsmitglied aus dem Verein aus, so endet automatisch sein Vorstandsamt.

Jedes Mitglied des Vorstandes ist berechtigt, ohne Angabe von Gründen jederzeit seine Funktion niederzulegen. Die Niederlegung erfolgt durch schriftliche Erklärung und wird wirksam mit ihrem Zugang bei einem an¬deren Mitglied des Vorstandes.

Scheidet ein Mitglied aus dem Vorstand aus, so hat der übrige Vorstand spätestens innerhalb von 6 Monaten nach dem Wirksamwerden des Ausscheidens eine Mitgliederversammlung einzuberufen, in der eine Ersatzwahl stattfindet. Die Amtsdauer des im Wege der Ersatzwahl bestellten Vorstandes endet zu jenem Zeitpunkt, zu welchem die Amtsdauer des ausgeschiedenen Vorstandes geendet hätte.

§ 10 Sitzungen und Beschlüsse des Vorstandes

(1) Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung durch den stellvertretenden Vorsitzenden, einberufen werden. Die Tagesordnung braucht nicht angekündigt zu werden.

(2) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei seiner Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die Stimme des stellvertretenden Vorsitzenden.

(3) Der Vorstand kann schriftlich, per Telefax oder fernmündlich beschließen, wenn alle Vorstandsmitglieder mit dieser Form der Beschlussfassung einverstanden sind. In diesem Falle hat der Vorsitzende des Vorstandes für die so gefassten Beschlüsse ein Protokoll anzufertigen und dieses im Rundlauf durch alle Vorstandsmitglieder unterzeichnen zu lassen.

(4) Der Vorstand führt über seine Beschlüsse Protokoll. Die Protokolle sind allen Mitgliedern des Vorstandes mitzuteilen.

(5) Der Vorstand verteilt, vorbehaltlich spezieller Festlegungen in dieser Satzung, die Aufgaben und gibt sich eine Geschäftsordnung, wenn dies die Mehrheit des Vorstandes wünscht.

§ 11 Mitgliederversammlung

In der Mitgliederversammlung hat jedes ordentliche Mitglied eine Stimme. Das ordentliche Mitglied kann sich in der Mitgliederversammlung nur durch ein anderes ordentliches Mitglied vertreten lassen. Es ist jedoch lediglich die Übernahme von max. einer Vollmacht zulässig.

Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheit zuständig:

a) Genehmigung des Haushaltsplanes; Entgegennahme des Jahresberichtes;
b) Entlastung des Vorstandes
c) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge, Erhebung einer Umlage
d) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes
e) Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins
f) Beschlussfassung über die Berufung gegen einen Ausschließungsbeschluss des Vorstandes
g) Ernennung von Ehrenmitgliedern auf Vorschlag des Vorstandes.

§ 12 Einberufung der Mitgliederversammlung

(1) Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt einmal jährlich durch Ladung des Vorstandes. Die Ladung beinhaltet die Tagesordnungspunkte und erfolgt schriftlich unter Einhaltung einer Frist von 2 Wochen. Hierbei beginnt die Frist mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Kalendertag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung bestimmt der Vorstand. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung während der Mitgliederversammlung beschließt die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.

(2) Sollte Aufgrund der bundesweit verteilten Wohnsitze der Mitglieder abzusehen sein, dass eine Mitgliederversammlung nicht zustande kommt, kann auf Entscheidung des Vorstands (2 Vorstands-mitglieder) die Tagesordnung und ein Umlaufbeschluss zur Abstimmung per eMail versendet werden. Der Umlaufbeschluss muss innerhalb von 14 Tagen schriftlich (per Fax oder Post) unterschrieben dem Vorstand zugesandt werden. Das Abstimmungsergebnis wird dann vom Vorstand den Mitgliedern per eMail zugesandt. Die sonstigen bisherigen Abstimmungsregeln bleiben bestehen.

§ 13 Außerordentliche Mitgliederversammlung

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt.

§ 14 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom Schriftführer oder dem Kassierer geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Versammlungsleiter. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges und der vorhergehenden Diskussion einem Wahlausschuss übertragen werden.

(2) Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.

(3) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 50 % sämtlicher ordentlicher Vereinsmitglieder anwesend ist. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen; diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder be­schlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.

(4) Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von vier Fünftel erforderlich. Eine Änderung des Zwecks des Vereins kann nur mit Zustimmung aller Mitglieder beschlossen werden; die Zustimmung der nicht erschienenen Mitglieder muss schriftlich erfolgen.

(5) Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Schriftführer zu unterzeichnen ist.

§ 15 Beirat und Ausschüsse

Der Vorstand ist berechtigt, Beiräte und Ausschüsse zu etablieren und einzuberufen. Der Beirat und die Ausschüsse beraten den Vorstand bei der Durchführung der satzungsgemäßen Aufgaben.

(1) Mitglieder eines Beirats können z.B. herausragende Personen und Institutionen des öffentlichen Lebens sein. Über die Besetzung von Beiräten entscheidet der Vorstand nach eigenem Ermessen. Soweit Mitglieder des Beirats nicht ordentliche Mitglieder des Vereins sind, sind sie berechtigt, als Gast an Mitgliederversammlungen des Vereins teilzunehmen. Ein Stimmrecht steht ihnen jedoch nicht zu. Der Beirat wählt einen Sprecher und gibt sich eine Geschäftsordnung.

(2) Ausschüsse werden vom Vorstand berufen. Ausschüsse können nur mit ordentlichen Mitgliedern des Vereins besetzt werden. Der Sprecher des Beirats und die Ausschussvorsitzenden können je nach Bedarf und durch Einladung des Vorstandsvorsitzenden an den Vorstandssitzungen teilnehmen.

§ 16 Auflösung des Vereins

(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von vier Fünftel der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

(2) Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.

(3) Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall des bisherigen Zwecks fällt das Vereinsvermögen an die Bundesstadt Bonn, die dieses Vermögen unmittelbar und ausschließlich für die Unterstützung von Personen, die im Sinne von § 53 AO 1977 wegen bedürftig sind zu verwenden hat

(4) Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

§ 17 Schlussbestimmung

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Satzung nicht zulässig sein oder werden, so bleibt die Satzung im übrigen gleichwohl gültig. In einem solchen Fall ist die ungültige Bestimmung mit Beschluss der Mitgliederversammlung durch eine solche zu ersetzen, mit welcher der angestrebte Zweck erreicht wird.

Die vorstehende Satzung wurde in der Gründungsversammlung vom 17.05.2000 errichtet und in den Mitgliederversammlungen 27.02.2005, 13.10.2005, 23.02.2006, 29.09.2006 und 09.03.2009 geändert.