Wenn wir uns als "Spezies Mensch" in unserer bisherigen Evolution betrachten, so können wir zwei wesentliche Entwicklungen beobachten, die uns Anlass zu ernsthafter Sorge geben sollten:
1. Unser Verhältnis zu unserem Planeten Erde
2. Unser Verhältnis untereinander
Angesichts der Tatsache, das gerade junge Menschen sich in der Nachahmung und an Vorbildern entwickeln, dürften uns die immer stärker in den Vordergrund tretenden Probleme Jugendlicher nicht verwundern. In der Frage, wie stark wir unsere Kinder und Jugendlichen durch eigenes Vorbild befähigen, sich mit anderen Kultur- und Glaubenskreisen auszutauschen, Toleranz zu üben und Frieden zu stiften, liegt der Schlüssel zur Zukunft der Menschheit auf der Erde. In der Frage, wie wir das Verhältnis junger Menschen zur Natur gestalten und durch eigenes Vorbild ihnen behilflich sind, ein nachhaltiges Bewustsein zu entwickeln, liegt der Schlüssel zur Zukunft unseres Planeten.
Aus Praxiserfahrungen in der Arbeit mit jugendlichen Straftätern stammt unser Impuls, Naturerlebnis und sozialisierende Gemeinschaftsbildungsprozesse unter einer lebendigen Werte-Leitbildarbeit zu verbinden und ein Netzwerk von präventiv wirkenden, ausserschulischen Erlebnis- und Bildungseinrichtungen aufzubauen.
Unsere Gründungsmitglieder und Freunde könnten in Ihrer Zusammensetzung kaum unterschiedlicher sein. Von „Ossi- und Wessi- Deutschland“ über die USA, Kanada, Irak, bis China und vom Arbeitslosen bis zum Manager. Alle verbindet aber eine simple Einsicht die auch einmal humorvoll treffend formuliert wurde: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es (Erich Kästner)“
Wenn also Missstände und Fehlentwicklungen der sich globalisierenden Informations-gesellschaft zu beklagen sind, so kann man diese lange diskutieren, oder man kann pragmatisch mit Gleichgesinnten in seinem eigenen Umfeld beginnen, an einer positiven Veränderung zu arbeiten: Wir sind keine „Weltverbesserer“ im Sinne von „Besserwissern“
sondern „Menschenverbesserer“ im Sinne von „Bessermachern“
Durch die bewusst neutrale Stellung zwischen allen politischen, religiösen, wirtschaftlichen und sonstigen Einflüssen, erhoffen wir uns als Vision ein internationales und interkulturelles, ethisches Netzwerk des guten Willens und der daraus entspringenden gemeinsamen Tat.
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