

Ansprechpartner:
Verena Schmitz
Düsseldorfer Landstraße 180
47249 Duisburg
Deutschland
Telefon: 0203.7789-0
Telefax: 0203.7789-118
Projektnummer bei HelpDirect: 158535
Haiti: Nach dem Hurrikan Sandy (Projekt: 57469)
Menschen in Haiti brauchen dringend unsere Hilfe!
Für uns als Zuschauer im Fernsehsessel tobte Hurrikan Sandy vor allem in New York. Doch der Wirbelsturm entfaltete auch in Haiti eine besondere Dramatik: Er zerstörte fast 20.000 Häuser, riss Straßen und Schulen mit und forderte viele Menschenleben. Die Naturkatastrophe trifft das ärmste Land der westlichen Welt. Ein Land, in dem die Wunden des schweren Erdbebens von 2010 immer noch nicht verheilt sind. Erneute Regenfälle im Norden des Landes Anfang November haben zu weiteren schweren Überschwemmungen geführt.
Haiti, ein Land, das unsere Unterstützung braucht.
Akut betroffen ist diese Projektregion der Kindernothilfe: In den bitterarmen Bergdörfern südwestlich der Hauptstadt Port au Prince brauchen die Bewohner dringend Hilfe. Große Teile ihrer Ernten sind zerstört, die kleinen Gemüsegärten vor den Lehmhütten verwüstet. Viele Bauern haben ihr Vieh verloren. Nahrungsmittel sind knapp. Das Landwirtschaftsministerium schätzt, dass rund 90.000 Hektar Anbaufläche Schaden genommen haben. Man geht davon aus, dass 1,5 Millionen Menschen werden bald von Nahrungsmittelknappheit betroffen sein. Die Cholera-Gefahr wächst. Zwischen 28.10. und 08.11. wurden 3.593 neue Fälle gemeldet. Besonders den Kindern drohen Hunger, Mangelernährung und Krankheiten.
Wie soll es für diese Menschen jetzt weitergehen? Was sollen sie essen? Wovon leben?
Sobald das Hochwasser abgeflossen ist, haben sich die Mitarbeiter der Kindernothilfe auf den beschwerlichen Weg in die Bergdörfer gemacht. Dabei ist unsere Erfahrung aus 30 Jahren Projektarbeit in Haiti unerlässlich. Denn in die sechs Dörfer ohne Strom, ohne jede Infrastruktur führt keine Straße. Nur über steile Pfade gelangt man in die fernen Siedlungen, der Fußmarsch dorthin dauert vier bis fünf Stunden. Hilfsgüter werden mit Maultieren mühsam hochtransportiert.
Das tun wir konkret:
•Wir unterstützen die Bauern dabei, ihre zerstörten Felder neu anzulegen, damit sie bald wieder Mais, Gemüse und Obst anbauen können.
•Wir verteilen Saatgut, damit sich die Familien in naher Zukunft wieder selbst versorgen.
•Wir ersetzen die Ziegen und Hühner, die die Menschen durch den Wirbelsturm verloren haben, damit ihnen diese Nahrungs- und Verdienstquelle erhalten bleibt.
•Wir geben Werkzeug aus, damit die Dorfbewohner ihre Böden bearbeiten und ihre Hütten reparieren können.
Dafür bitten wir Sie um Ihre Unterstützung. Herzlichen Dank!
So hilft Ihre Spende:
25 € sind nötig, um einer Familie Werkzeuge für Landwirtschaft und Hausreparaturen zur Verfügung zu stellen.
51 € kostet eine Ziege, die einem Bauern sein beim Hurrikan verendetes Tier ersetzen soll.
121 € brauchen wir, um 300 kg Mais-Saatgut zu kaufen.
Sollten mehr Spenden eingehen als kurzfristig für die vorgestellte Projektarbeit benötigt werden, setzen wir diese für weitere Projekte zugunsten Not leidender Kinder ein.











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