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Malaria bekämpfen und Leben retten – Sierra Leone
Im westafrikanischen Sierra Leone stellt Malaria eine der größten gesundheitlichen Gefahren dar. Im Durchschnitt erkranken Kinder unter fünf Jahren dreimal im Jahr an Malaria. Die Mädchen und Jungen sowie Schwangere sind durch eine Infektion besonders gefährdet. Das Gesundheitssystem in Sierra Leone kann der lebensbedrohlichen Krankheit bisher nur unzureichend begegnen.
Der Bürgerkrieg in den 90er Jahren zerstörte die Gesundheitsversorgung in Sierra Leone vollkommen. Die Auswirkungen sind bis heute spürbar. Die Menschen in Sierra Leone wissen oft nur wenig über die Ursachen von Malaria und welche Maßnahmen eine Infektion verhindern können. Erschwerend kommt hinzu, dass wirksame Malaria-Medikamente teuer sind und deshalb in den Gesundheitsstationen nicht in ausreichender Menge zur Verfügung stehen.
Ziel des Gesundheitsprojektes von Plan in Sierra Leone ist es, bis 2014 die Zahl der Malaria-Todesfälle im Programmgebiet Kailahun bei Kindern unter fünf Jahren und bei schwangeren Frauen deutlich zu verringern. Die breit angelegten Projektaktivitäten bauen dabei auf die positiven Erfahrungen aus einem von Plan Deutschland und der EU-Kommission finanzierten Modellprojekt auf.
Aufklärung ist elementar
In den Gemeinden organisiert Plan verschiedene Aufklärungsveranstaltungen. Statt in einer Broschüre wird das Thema Malaria zum Beispiel in Form der traditionell beliebten Theateraufführungen oder in den Halbzeitpausen von Fußballspielen aufgegriffen. Radioprogramme von Kindern für Kinder informieren das junge Publikum altersgerecht über die Krankheit. Gesundheitshelferinnen und Gesundheitshelfer, Lehrkräfte und Mitglieder von Jugend- und Gesundheitsclubs werden geschult und erhalten wichtige Informationen über die Krankheit, die sie an Gemeindemitglieder sowie Schüler und Schülerinnen weitergeben.
Um Infektionen zu vermeiden, verteilt Plan Moskitonetze und beseitigt gemeinsam mit den Gemeindemitgliedern die Brutstätten von Malariamücken. Erkrankte Kinder werden medizinisch versorgt und Schwangere erhalten Medikamente, die einer Erkrankung vorbeugen. Auch auf politischer Ebene wird über Möglichkeiten, die Malaria-Erkrankungen zu verringern, beraten. Groß angelegte Kampagnen im Fernsehen, Radio und Zeitung unterstützen diese Aktivitäten.
Helfen Sie mit Ihrer Spende, die Zahl der Menschen, die an Malaria erkranken zu verringern.
Bei Mehreinnahmen werden die Spenden für andere dringende Plan-Projekte verwendet.
Plan Deutschland ist mehrfach als transparente Spendenorganisation ausgezeichnet worden. Das Kinderhilfswerk erreichte 2012 in diesem Bereich zweimal den ersten Platz: beim Transparenzpreis von PwCund in einer Analyse des Wirtschaftsmagazins Capital. Plan arbeitet als eines der ältesten unabhängigen Kinderhilfswerke in 50 Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas und finanziert über Patenschaften, Einzelspenden, öffentliche Mittel sowie Firmenkooperationen nachhaltige Selbsthilfeprojekte.











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