

Ansprechpartner:
Pötter-Jantzen Marianne
Mozartstraße 9
52064 Aachen
Deutschland
Telefon: 0241-442 574
Telefax: 0241-442 524
Projektnummer bei HelpDirect: 103524
OSTAFRIKA - Helfen Sie den Opfern von Hunger und Dürre
Wir bitten um Ihre Spende für die Menschen in der Dürreregion. In Somalia, Kenia und Äthiopien geht es für Millionen Menschen um Leben und Tod. Momentan leiden Millionen Menschen in Somalia, Kenia, Äthiopien, Djibouti und Uganda laut den Vereinten Nationen unter der schwersten Dürre seit 60 Jahren. Hunderttausende sind auf der Flucht.
Soforthilfe erhöht
Angesichts der weiterhin dramatischen Lage weitet MISEREOR die Nothilfe aus. Die Unterstützung kommt bei den Betroffenen über Partnerorganisationen in Kenia und Äthiopien an. Auch in Somalia werden Nahrungsmittel, Wasser und Medikamente sowie Saatgut und Dünger verteilt.
MISEREOR hilft in Kenia
Die betroffenen Regionen werden immer wieder von Dürren heimgesucht. Aus der Diözese Marsabit in Kenia berichten unsere Partner, dass die Menschen in diesen Tagen bis zu 60 Kilometer zur nächsten Wasserstelle zurücklegen müssen. Die meisten natürlichen Wasserstellen sind ausgetrocknet und die Brunnen führen nicht mehr genug Wasser für Mensch und Tier.
Wasser-Programm in Marsabit
Angesichts dieser akuten Notsituation verstärkt MISEREOR seine bisherige Unterstützung des Wasser-Programms in Marsabit. Eine Hilfe, die auch langfristig wirkt - denn Wasserrückhaltebecken, Brunnen und Regenwassersammeltanks verschaffen der besonders armen und benachteiligten Bevölkerung Zugang zu sauberem Trinkwasser. Auch das Vieh kann so Dürreperioden länger überstehen, was für die Nomaden-Völker dieser Region überlebenswichtig ist. Denn das Vieh ist ihr einziger nennenswerter Besitz und ihre Hauptnahrungsquelle.
Gesundheitsversorgung in East Pokot
In der "vergessenen" Region East Pokot in Kenia arbeitet Projektleiterin Schwester Esther Mwaniki. Schwester Esther leitet das "East Pokot Medical Project". Die von MISEREOR finanzierten 23 mobilen Gesundheitsstationen stellen für die Menschen in der riesigen Region die einzige Möglichkeit dar, sich behandeln zu lassen.
Die Lage spitzt sich immer weiter zu. Den Familien stirbt das Vieh weg. Und auch die Menschen haben immer weniger. Eine Mahlzeit gibt es für viele nur alle drei Tage, manchmal nur einmal in der Woche. Jetzt verteilt Schwester Esther mit ihrem Team auch Nahrungsmittel an die ca. 130.000 Hungernden in ihrer Region: getrocknetes Gemüse, Hirse und Bohnen.
Auffanglager Kambioos
Im Nordosten des Landes unterstützt MISEREOR die Organisation Catholic Relief Service (CRS) beim Aufbau eines Lagers für somalische Flüchtlinge. Das neue Lager Kambioos befindet sich im Distrikt Fafi, rund 20 Kilometer von Dadaab-Stadt entfernt. Dort leben bereits über 400.000 überwiegend somalische Hilfesuchende, die aufgrund der anhaltenden Dürre sowie der instabilen Sicherheitslage in Süd- und Zentralsomalia nach Kenia flüchteten. Zusammen mit anderen nicht-staatlichen und staatlichen Organisationen übernimmt CRS im neuen Lager ein umfangreiches Hygiene- und Sanitärprogramm, das den Bau von 3000 Latrinen und Abwasserdrainagen umfasst. Für die bis Dezember erwarteten 90.000 Flüchtlinge sind außerdem der Aufbau eines Müllsammelsystems und Hygieneschulungen geplant.
MISEREOR hilft in Äthiopien und Somalia
In Äthiopien liegt der Schwerpunkt der MISEREOR-Arbeit auf langfristiger Ernährungssicherung. Angesichts der Notsituation unterstützt MISEREOR den Bau und Betrieb einer Sekundarschule für rund 3.200 Schüler im Flüchtlingscamp von Dollo Ado. Parallel dazu prüfen wir gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen im Süden des Landes, welche weiteren Maßnahmen MISEREOR in der aktuellen Situation unterstützen kann.
In Somalia unterstützt MISEREOR im Rahmen des europäischen Verbunds der katholischen Hilfswerke verschiedene Nothilfemaßnahmen in Zentral- und Südsomalia (Verteilung von Nahrungsmitteln, Wasser, Medikamente, Saatgut, Dünger).











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