Über die Organisation
| Aids hat viele Gesichter... ...und die verändern sich. Doch auch wachsende Akzeptanz und bessere medizinische Behandlung lassen einige Fakten unberührt: - Jeden Tag wird in Berlin eine HIV-Infektion übertragen. - Eine Infektion bedeutet oft den sozialen Abstieg, z.B. wegen Arbeitsunfähigkeit oder Frühberentung. - HIV kann noch immer eine verkürzte Lebensdauer bedeuten, mindestens aber eine schwere chronische Erkrankung. - Nach wie vor sterben Menschen an Aids. SEIT 1985... ...begleitet die Berliner Aids-Hilfe e.V. HIV-positive und an Aids erkrankte Menschen. Heute sind rund 200 ehrenamtliche und 13 hauptamtliche MitarbeiterInnen für die BAH tätig. Rund 200 Mitglieder unterstützen die BAH finanziell und ideell. Information & Aufklärung Immer noch infizieren sich Menschen und werden ausgegrenzt. Wir klären auf, treten für Solidarität mit HIV-Positiven ein, organisieren Hilfe und informieren über medizinische Entwicklungen. Dies alles tun wir in der Beratungsstelle und vor Ort: in der Szene, auf Festen, in Haftanstalten, am Telefon, im Internet und in Schulklassen. Begegnungsangebote und Selbsthilfe HIV-positiven Menschen fällt es zuerst leichter, unverbindlich an offenen Angeboten teilzunehmen, sich mit anderen zu treffen, etwas zu unternehmen und Spaß zu haben, ohne gleich so etwas wie einen "Mitgliedsausweis" ausgestellt zu bekommen. Dies ist ein Grundgedanke unserer Gesprächs- und Kreativangebote, der gemeinsamen Frühstücke sowie der zielgruppenspezifischen Angebote. In den Räumen der BAH und im Café PositHiv treffen sich täglich verschiedene Selbsthilfegruppen. Sie bieten allen Interessierten die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch. Denn zu wissen, wie andere mit HIV umgehen, ist besonders hilfreich. Auch das Café PositHiv wird seit 1989 als Selbsthilfeprojekt organisiert. Betreuung Allein sein ist ein der schlimmsten Auswirkungen der Infektion. Deshalb begleiten wir HIV-positive Menschen zum Arzt, erledigen Behördengänge, vermitteln Gesprächs- und Freizeitpartner. Wir stehen wöchentlich in drei Berliner Kliniken zur Verfügung und organisieren Besuchsdienste auf den HIV-Stationen. Beratung Neben der allgemeinen Beratung bieten wir: Anonymer HIV-Antikörpertest, Sozialberatung, Frauenberatung, MigrantInnenberatung, Drogenberatung, Beratung für schwule/bisexuelle Männer, Beratung in Haftanstalten, Beratung zu medizinischen Fragen, Beratung für Gerhörlose, Beratung im Krankenhaus Unsere anonyme Telefonhotline ist täglich unter 030/19411 erreichbar. Ehrenamtliche Mitarbeit - Ihr freiwilliges soziales Engagement Die ehrenamtliche Mitarbeit ist die tragende Säule der BAH. Wir sind immer darauf angewiesen, dass sich Menschen bei uns engagieren und suchen Frauen und Männer jeder Profession, jeder Herkunft und jeden Alters. Verschaffen Sie sich einen Eindruck beim Info-Treff an jedem 2. Freitag eines Monats um 17:30 Uhr im 2. OG der BAH. Spenden, Sponsoring, Mitgliedschaft Durch Geld- oder Sachspenden unterstützen Sie HIV-positive Menschen und setzen ein Zeichen. Das Finanzamt hat die BAH als gemeinnützigen Verein für besonders förderungswürdig erklärt. Selbstverständlich sind Spenden steuerlich absetzbar. Wir sind aber auch als Sponsoringpartner hochinteressant und haben seit langem Erfahrung im Soziosponsoring. Informieren Sie sich bei uns über Angebote und konkrete Vorteile. Wenn Sie uns intensiv unterstützen möchten, werden Sie einfach Mitglied. So erhalten Sie regelmäßig Informationen und können aktiv mitarbeiten. |
Berliner Aids-Hilfe e.V. Meinekestr. 12 Telefon: +49 (0)30 - 8856400 www.berlin-aidshilfe.de
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